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Eine Montessori-Schule unterscheidet sich von einer staatlichen Regelschule. In diesem Zusammenhang entstehen bei Eltern und Großeltern häufig Bedenken und es kommen Fragen auf. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch die überzeugtesten Eltern zweifeln, wenn Ihr Kind nicht wie erwartet lernt, wenn Bekannte, Freunde oder auch Verwandte zum Vergleichen mit dem „Lernen an einer Regelschule“ auffordern. Eltern werden unruhig, weil an unserer Grundschule keine Hausaufgaben den Nachmittag blockieren, Schüler nicht vom „stressigen Schultag“, vielen Lernkontrollen und Klassenarbeiten erzählen. Wir möchten vorneweg ein paar dieser Fragen beantworten.

Was unterscheidet uns grundsätzlich von anderen Schulen?

Unsere staatlich anerkannte Freie Montessori Grundschule Hangelsberg ist eine als Ganztagsschule organisierte Grundschule. Wir vernetzen und rhythmisieren den gesamten Tagesablauf und bieten sowohl im Vor- als auch im Nachmittagsbereich Lernzeiten und Freizeitbetätigungen an.

Die Freiarbeit ist unsere grundlegendste Lernform. Hier erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den größten Teil des Unterrichtsstoffes der Fachbereiche Deutsch, Mathematik und kosmische Erziehung (im weiteren Sinne als Sachunterricht zu verstehen).

Wir verwenden keine festgelegten Lehrbücher. Jedoch nutzen die Schülerinnen und Schüler vielfältige Nachschlagewerke, mit denen sie selbstständig arbeiten lernen.

Zensuren vergeben wir erst in der 6. Jahrgangsstufe.

Die SchülerInnen erhalten keine Hausaufgaben.

In unserer Schule gibt es kein Klingeln.

Wie ist das freie Lernen mit den Inhalten des Rahmenlehrplans zu vereinbaren?

Die Rahmenlehrpläne sind auch für unsere Schule verpflichtend. Für die Freiarbeit der Jahrgangsstufen 1 – 3 und 4 – 6 haben wir in unseren Pensenlisten die notwendigen Inhalte der Fachbereiche Deutsch, Mathematik und Sachkunde (hier Kosmische Erziehung) festgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren gemeinsam mit den Pädagogen die erarbeiteten Lerninhalte. Dabei legen wir allerdings keine Verteilung in den entsprechenden Jahrgangsstufen fest. Für den einzelnen Schüler kann das bedeuten, dass er sich schon in der 1. Klasse mit Inhalten aus der dritten Jahrgangsstufe beschäftigt.

Während der Freiarbeit kann sich das Kind allein, in Partner- oder Gruppenarbeit den entsprechenden Aufgaben zuwenden. Es erhält durch die Pädagogen eine Einführung (Lektion), wird in der Anwendung des Montessori–Materials unterwiesen und mit unterschiedlichen Lernmethoden vertraut gemacht. Dem Kind steht es dabei frei, seinen Lerninhalt, seine soziale Lernform und sein Lerntempo entsprechend seiner sensiblen Phase selbst zu bestimmen. Die Pädagogen beobachten das Kind und bieten entsprechende Inhalte an, fördern und fordern, falls es notwendig wird. Somit wird insbesondere die natürliche Neugierde wachgehalten.

Das bedeutet, dass sich Ihr Kind mit anderen Themen im Unterricht beschäftigt als das Nachbarkind in der Regelschule. Dabei sind Fremdsprachen, Kunst, Musik und Sport fester Bestandteil des Unterrichtsalltags.

Fragen Sie sich: Halte ich das aus?

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass die Kinder damit weniger Probleme haben, eher die Eltern.

Zusammenfassende Frage:

Beherrscht mein Kind dann nach 6 Jahren Grundschulzeit alle geforderten Inhalte?

Antwort: Nicht mehr und nicht weniger als die Kinder an der Regelschule.

Wenn mein Kind frei wählen kann, wird es dann auch genug lernen?

Die Montessori-Pädagogik geht von der natürlichen Neugierde des Kindes aus, seinem Drang, die Welt zu entdecken und in allen Einzelheiten zu erforschen. Der Pädagoge ist dabei in einer neuen Rolle, er beobachtet das Kind, macht Angebote und schafft die Umgebung, in der sich das Kind entwickeln kann. Aus Erfahrung wissen wir, dass nicht mehr jedes Kind über diese natürliche Neugierde verfügt. Hier ist es wichtig, dass der Pädagoge dem einzelnen Kind wiederholt und auf neue Weise Aufgaben anbietet. In den Jahrgangsstufen 4 – 6 rücken immer mehr selbst gestellte Aufgaben und Pflichten in den Mittelpunkt der Freiarbeit.

Fördern und fordern sind Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik. Durch die Altersmischung werden den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Möglichkeiten gegeben. Zum einen können sie mit anderen lernen und somit selbst Lernstoff festigen und zum anderen erklären Kinder in ihrer eigenen Sprache mitunter besser.

Sollte sich ein Kind keine eigene Arbeit wählen, muss der Pädagoge gut beobachten, warum dies so ist. Hier bauen wir auf einen guten Austausch zwischen Schule und Elternhaus.

Ist es in unserer heutigen Zeit nicht notwendig, schon frühzeitig Leistungsdruck auszuüben?

Montessori-Schulen sind Leistungsschulen, weil das Kind weiß, dass es etwas leisten kann. Ein gesundes Selbstvertrauen und das Wissen um die eigenen Möglichkeiten und auch Grenzen sind Basis, um mit Leistungsdruck umzugehen. Besonders während der Freiarbeit lernen die Kinder, sich selbst einzuschätzen und mit Hilfe des Pädagogen Strategien zur Verbesserung ihrer Leistung zu entwickeln. Die regelmäßigen Rückmeldungen der Gruppe und des Pädagogen über ihre Arbeit und Arbeitsweise helfen dabei.

Wie kann ich ohne Zensuren den Leistungsstand meines Kindes erfahren?

Während des gesamten Tages beobachten die Pädagogen das Kind, sammeln Eindrücke und Fakten. Diese sind Grundlage für Beobachtungsdokumentationen, die dem Pädagogen den gegenwärtigen Stand der Entwicklung des Kindes aufzeigen. Darüber hinaus gibt es an unserer Grundschule weitere Formen zur Dokumentation des Lernfortschrittes:

Zum einen die Pensenlisten, die Orientierung und Überblick über Inhalte geben, die Pensenbücher, die detailliert Lernfortschritte erfassen, regelmäßige Eltern-Lehrer-Kind-Gespräche und weitere individuell zu vereinbarende Gespräche.

Entscheidend ist, dass ihnen ein Leistungsverständnis zugrunde liegt, das prozessorientiert ist. Beurteilt werden nicht das Lernziel, sondern der individuelle Lernfortschritt und die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.

Haben Schüler einer Montessori-Grundschule beim Übergang in die weiterführende Schule besondere Schwierigkeiten?

Montessori Deutschland führt dazu aus: „Spezielle Schwierigkeiten, die sich aus der besonderen pädagogischen Gestaltung der Montessori-Schule ergeben, sind nicht zu beobachten. Die Kinder haben ja nicht nur die im Lehrplan geforderten, sondern darüber hinaus zusätzliche Kenntnisse erworben; sie sind mit vielen verschiedenen Unterrichtsformen vertraut; Lern- und Arbeitshaltung sind ausgebildet. Wohl können einige sensible Kinder Umstellungsschwierigkeiten haben, da sie die an der Grundschule gewohnte Atmosphäre des persönlichen Vertrauens zwischen Lehrern und Schülern wahrscheinlich nicht an jeder weiterführenden Schule in der gleichen Weise wieder finden werden.“

Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Schüler in dem neuen Umfeld gut zurechtfinden. Wie für Schüler aus Regelschulen sind auch für unsere Schüler neue Schulformen eine Herausforderung. Nach der üblichen Eingewöhnungsphase sind Montessori-Schüler integriert und lernen nach ihren individuellen Möglichkeiten. Oft knüpfen sie an ihren Leistungsstand an. Dabei kommen ihnen die erlernte Selbstständigkeit, die Erfahrung des eigenständigen Lernens und das Wissen der eigenen Möglichkeiten und Grenzen zugute.

Das IT-Support-Team der FAWZ gGmbH ist die erste Anlaufstelle für IT-Fragen. Als feste Größe hat sich die Nummer der Telefon-Hotline etabliert: 03361 358409. Unser Ticket-System erlaubt es Ihnen, jederzeit Fragen und Probleme an das IT-Helpcenter heranzutragen. Nutzen Sie hierfür bitte unsere E‑Mail hilfe@it.fawz.de. Wir sortieren die Probleme und weisen sie direkt den Bearbeitern zu.

Der Hauptstandort des IT-Support-Teams ist auf dem Campus der FAWZ gGmbH, Julius-Pintsch-Ring in 15517 Fürstenwalde Spree.

Häufige Fragen

Ich habe mein Passwort für den FAWZ-Account vergessen, was kann ich tun?

Prüfen Sie, ob Sie Ihr Passwort richtig geschrieben haben, vor allem Groß- und Kleinschreibung. Haben Sie die richtigen Tastatureinstellungen (Feststelltaste, falsches Sprachschema) gewählt? Falls dies keine Lösung ist, Meldung an hilfe@it.fawz.de.

Haben digitale Medien ihren Platz in der Schule?

Ja, weil sie lernfördernde Potenziale entfalten können. Hier lernen junge Menschen in didaktisch aufbereiteten Kontexten, Medien sinnvoll und qualitätsorientiert einzusetzen. Dabei erfahren die Kinder, wie sie eine zunehmend digitalisierte Welt aktiv gestalten können. 

Warum erhält jedes Kind ein eigenes digitales Endgerät über den Schulträger?

Mit einer einheitlichen Ausstattung wird jedem Schüler die gleiche Möglichkeit des Zugangs zu den Lernangeboten der Schule eröffnet, unabhängig von der persönlichen Situation. 

Wir sichern dadurch ebenfalls eine einheitliche Verwaltung und Administrierung der digitalen Endgeräte, um die Standards zur Sicherung der Daten sowie der Soft- sowie Hardware zu gewährleisten. 

Gibt es ein Konzept zur Arbeit mit den digitalen Endgeräten?

Jede Schule hat ein Konzept zur Arbeit mit den digitalen Endgeräten erarbeitet.

Gibt es Regeln im Umgang mit den digitalen Endgeräten?

Ja. Die Regeln zum Umgang mit den digitalen Endgeräten wurden mit den Schülern gemeinsam erarbeitet und besprochen. Sie sind auch im Digitalkonzept der Schule formuliert.

Welche Sicherheitsvorkehrungen gibt es gegen die missbräuchliche Benutzung des Internets?

Wir benutzen spezielle, flexible Filter, um den Jugend- und Kinderschutz im Netz zu gewährleisten.

Kann ich kostenlose Software herunterladen?

Nein. Es dürfen ausschließlich die Apps, welche von der zentralen IT-Abteilung der FAWZ gGmbH bereitgestellt werden, verwendet werden.

Warum werden die Endgeräte täglich mit nach Hause genommen?

Für unsere Schüler sichern wir so eine Möglichkeit der individuellen Weiterarbeit an begonnen Projekten, die Gelegenheit, sich im Chat zu begegnen und Absprachen zu treffen.  

Arbeiten, die digital entstanden sind, können zu Hause den Eltern gezeigt werden. Die Lernorte Schule und Elternhaus werden so noch intensiver vernetzt. 

Gleichzeitig werden die Geräte für den Einsatz ab der ersten Unterrichtsstunde zu Hause vorbereitet, beispielsweise das Laden des Akkus. 

Wie muss ich mein Gerät transportieren?

Zur Vermeidung von Beschädigungen muss das Gerät geschützt transportiert werden. Die FAWZ gGmbH stellt dazu eine entsprechende Schutzhülle zur Verfügung.

Was muss ich bei einem Schaden beachten? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?

Der Schüler hat Schäden, die am Gerät auftreten, unverzüglich der Schule sowie der IT-Abteilung der FAWZ gGmbH (hilfe@it.fawz.de) zu melden.  

Das defekte Gerät wird in der Schule abgegeben und darf nicht geöffnet werden. Technische Modifikationen und Reparaturen dürfen nicht durchgeführt werden. 

Schäden, die auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind, werden auf Kosten der FAWZ gGmbH beseitigt. Für Schäden, die auf nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch zurückzuführen sind, haftet der Schüler. 

Des Weiteren darf das Gerät nicht mit persönlichen Aufklebern oder Bemalungen versehen werden. 

Was muss ich bei einem Verlust beachten?

Der Schüler hat den Verlust des Geräts unverzüglich der Schule sowie der IT-Abteilung der FAWZ gGmbH (hilfe@it.fawz.de) zu melden. Für Verlust haftet der Schüler.

Was muss ich bei einem Diebstahl beachten?

Diebstahl ist unverzüglich polizeilich anzuzeigen und der Schule sowie der IT-Abteilung der FAWZ gGmbH (hilfe@it.fawz.de) zu melden. Für diesen Fall, beschränkt sich die Haftung auf maximal EUR 100,00.

Gender-Hinweis:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir eine gendergerechte Form von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies aus rein redaktionellen Gründen geschieht und keinerlei Wertung beinhaltet. Selbstverständlich beziehen sich die Angaben auf alle Geschlechter.

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