Tag der Baumes vom 26. April 2013

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Wir plan­zen den Baum des Jah­res 2013.

Sei­ne leuch­ten­den Blü­ten wer­den ger­ne von Bie­nen ange­flo­gen, sei­ne her­ben Früch­te näh­ren Wild­tie­re und Vögel.

Der Wild-Apfel

 

Er hat einen krum­men Stamm, leuch­ten­de Blü­ten und klei­ne, her­be Früch­te: Der Wild­ap­fel ist der „Baum des Jah­res 2013”.

Der Wild­ap­fel gehört zu den sel­tens­ten Bäu­men Deutsch­lands. Er gedeiht in fast ganz Euro­pa, wächst jedoch nur an Wald­rän­dern und in Gehöl­zin­seln außer­halb des Wal­des.

Die Früch­te des Wild­ap­fels sind klein, grün bis gelb­grün und hart. Ihr her­ber Geschmack brach­te ihm auch den Zweit­na­men Holz­ap­fel ein. Eine Beson­der­heit sind die meist krum­men und dün­nen Stämm­chen des maxi­mal nur zehn Meter hohen Bau­mes, oft sind die Stäm­me auch hohl.

Der Wild­ap­fel ist in vie­ler­lei Hin­sicht eine Beson­der­heit. Er ist  — anders als etwa die Wild­bir­ne — nicht die Stamm­form des Kul­tur­ap­fels. Auch wer­de er mit einem Höchst­al­ter von 100 Jah­ren längst nicht so alt wie ande­re süße Apfel­ar­ten. Dafür stellt er kaum Ansprü­che an Obst­bau­ern. Denn die Baum­art kom­me mit nähr­stoff­ar­men und tro­cke­nen Böden gut zurecht.

Von den Früch­ten des Wild­ap­fels näh­ren sich ger­ne Wild­tie­re, Klein­säu­ger und Vögel. Im April und Mai flie­gen Bie­nen und Hum­meln die zuerst rosa leuch­ten­den, spä­ter wei­ßen Blü­ten in Mas­sen an. Die alten, hohen Stämm­chen wer­den oft von Pil­zen wie Feu­er­schwamm und Zot­ti­ger Schil­ler­por­ling besie­delt.

Auch in die­sem Jahr tra­fen sich alle Schü­le­rIn­nen unse­rer Grund­schu­le und die Kin­der des Kin­der­hau­ses in unse­rem Abore­tum vor der Schu­le. Bei strah­len­dem Son­nen­schein begrüß­te unse­re Schul­lei­te­rin gemein­sam mit dem Forst­ober­inspek­tor, Herrn Wei­chert, alle Anwe­sen­den. Eine tol­le musi­ka­li­sche Ein­la­ge lie­fer­te unser Schü­ler Max Nol­te gemein­sam mit sei­ner Musik­schul­leh­re­rin, Frau Vogt.

Die Schü­ler der Tur­quoi­se Dra­gon­flies haben sich auf die­sen Tag des Bau­mes beson­ders vor­be­rei­tet, da sie die Paten­schaft über­neh­men wer­den. Max Nol­te infor­mier­te rund um den Wild-Apfel und gemein­sam mit dem Chor der Grund­schu­le wur­de das Lied „Alt wie ein Baum“ vor­ge­tra­gen. Anschlie­ßend ergänz­te Herr Wei­chert mit eini­gen Wor­ten und zitier­te pas­send Mar­tin Luther „Wenn ich wüss­te, dass mor­gen die Welt unter­geht, wür­de ich heu­te noch ein Apfel­bäum­chen pflan­zen.”

 Nun war es soweit der Wild-Apfel „zieht“ in unser Abore­tum ein. Herr Wei­chert unter­stützt Max und Simon bei der Pflan­zung. Fran­ca sorgt für Was­ser.  Unser grü­ner Cam­pus ist nun um einen Baum rei­cher. Die­ser wur­de uns übri­gens von der Ober­förs­te­rei Erkner in Zusam­men­ar­beit mit Herrn Erlem­ei­er, dem wir an die­ser Stel­le auch noch ein­mal unse­ren Dank aus­spre­chen wol­len, gespen­det.

Die Lern­grup­pe der Tur­quoi­se Dra­gon­flies über­nimmt die Paten­schaft für unse­ren Baum des Jah­res 2013.

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Vie­len Dank Herr Wei­chert für Ihren Besuch.

Wir freu­en uns auf ein Wie­der­se­hen!