Montessori Tierhof

Monte-Maxi-Zoo»Mon­te-Maxi-Zoo« nen­nen unse­re Grund­schü­ler lie­be­voll ihren klei­nen Tier­hof.
Und die meis­ten Kin­der sind voll Eifer mit dabei, wenn es heißt: Zie­gen füt­tern, put­zen, Stall mis­ten oder ein­fach mal kuscheln. Das Größ­te sind und blei­ben aber unse­re Spa­zier­gän­ge mit den Tie­ren. Doch zuerst muss der siche­re und kom­pe­ten­te Umgang erlernt wer­den.
Neben den ganz all­täg­li­chen Berüh­rungs­punk­ten wäh­rend der Pau­sen, haben wir daher die Tier-AG und die „Tier­pfle­ger­prü­fung“ ein­ge­rich­tet – eine Art Schwimm­stu­fe für den siche­ren Umgang mit Tie­ren.
Ganz auf frei­wil­li­ger Basis erfah­ren die Kin­der der Lern­grup­pen 1 bis 3 in der Tier-AG Grund­sätz­li­ches zur Haus­tier­hal­tung und natür­lich spe­zi­ell zu unse­ren Schul­zie­gen. Dabei dreht es sich um Fra­gen wie: Was darf mein Tier fres­sen? Wor­an erken­ne ich, ob es gesund ist? Und um zu wis­sen, wie ich mich dem Tier gegen­über rich­tig ver­hal­te, muss ich ver­ste­hen, wie mein Tier „denkt“.

Aber auch die Schü­ler und Schü­le­rin­nen der Lern­grup­pen 5 und 6 sind im Rah­men der „Sozia­len Diens­te“ in die Pfle­ge und Betreu­ung der Tie­re ein­ge­bun­den. Die The­men und Auf­ga­ben sind der Alters­grup­pe ent­spre­chend ange­passt.

Alle Tier­hal­ter wer­den sich einig sein:
Der Umgang mit den Tie­ren stärkt die sozia­len Kom­pe­ten­zen, spe­zi­ell das Selbst­wert­ge­fühl und die Fähig­keit zur Selbst­ein­schät­zung.
Ein Tier ist immer ein ehr­li­cher Spie­gel – es kann beru­hi­gen oder auch mal bei Kum­mer trös­ten.

Und für alle Kin­der, die zu Hau­se kein eige­nes Tier haben kön­nen, ist der klei­ne Tier­hof eine gute Alter­na­ti­ve.

Ein Gast­kind sag­te ein­mal: „… ich fin­de das toll – hier mit den Tie­ren! Lei­der hat mei­ne Schu­le das nicht.“

PS: Aus Alters­grün­den haben wir unse­re Kanin­chen in den „pri­va­ten Ruhe­stand“ ver­ab­schie­det. Sie wer­den auch wei­ter lie­be­voll gepflegt und dür­fen noch hof­fent­lich vie­le schö­ne Tage genie­ßen.